Donnerstag, 11. Februar 2010

Nützliches Audioformat



Der Bayrische Rundfunk bietet einen netten Kalenderblatt-Podcast aus dem Bereich der klassischen Musik an.

Die Folge Jacques Ibert stirbt in Paris hat die Form eines fiktives Interviews. Dieses Format eigent sich m.E. recht gut, um Schüler eine eigene Audioproduktion erstellen zu lassen.
Mit dieser Folge kann man den Schülern ein exemplarisches Beispiel vorstellen, welches dann auf eine beliebige Biographie übertragbar ist.

Sonntag, 7. Februar 2010

Empfehlung: Musikpädagogik im Netz

Eine erfreuliche Randbemerkung:

Musik in der Schule und Tastengott sind zwei feine Blogs, die sich dem Musikunterricht widmen, mit schönen Praxisbeispielen.

Für mich um so erfreulicher, als dass ich just vor wenigen Wochen das Fehlen von Blogs zum Musikuntericht gegenüber einem Kollegen der Fremdsprachen beklagte.

Samstag, 6. Februar 2010

Randnotizen

Schon beruhigend, dass man es überall mit Menschen zu tun hat: Christian Füller, Kämpfer für Bildungsgerechtigkeit im Dauereinsatz für die sozial Benachteiligten, sieht in seinem Kommentar zu meinem letzten Beitrag die Äußerung, dass Bildung für 15 Prozent der Bevölkerung objektiv wertlos sei (Martenstein), nicht mit der Aufklärung vereinbar. Wahrscheinlich, weil Christian Füller hier eine ganze Bevölkerungsgruppe pauschal abgeurteilt sieht (und weil er den Satz bewusst missversteht im Sinne von: 15 Prozent sind es nicht wert, Bildung zu bekommen, was aber etwas anderes bedeutet.) Es freut mich allerdings, dass der Hüter der Aufklärung sich sehr menschlich zeigt, da er unmittelbar darauf das anstehende Dienstende von knapp 500.000 Lehrern bis 2020 als Befreiung für das Bildungssystem deutet. Schönes Beispiel für eine differenzierte Sicht auf die Dinge. Auch in den Tweets gehts ähnlich aufgeklärt zu:


Nix für ungut, Ciffi, der Tweet ist schon witzig - wenn man nicht weiß, dass er ernst gemeint ist.

Gestern habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen, dass ich so ein fauler Sack bin und nicht beim #ec10hh dabei bin. Damit ich mir noch beim Zähneputzen gegenübertreten kann, hab ich mir allerdings die Aufzeichnung desLive-Streams Diskussionsrunde “Das Internet – ein Bildungsraum?” zu Gemüthe geführt. Ja, der Sprachstil muss jetzt ins Gehobene wechseln, denn es war eine Menge Web2.0-Poesie zu vernöhmen, Lisa Rosa auch in bester Form.
Um es vorwegzunehmen: es war eine Menge Geschwurbel zu hören und der Erkenntnisgewinn für mich persönlich hielt sich arg in Grenzen. Aber, doch, es gibt Erkenntnisse:

An meiner Schule bin ich durchaus die "Lisa Rosa", sprich ich setze mich schon recht lange für die Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten des Zwischennetzes ein: sowohl im Unterricht als auch in der Kommunikation der Lehrer untereinander und versuche an entsprechenden Stellen auch Überzeugungsarbeit zu leisten, denn, ja, die Vorbehalte bei den Kollegen sind groß, die Bereitschaft, Zeit für unbekanntes Gebiet zu investieren gering - und nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die Zeit an sich fehlt, die Belastung ist hoch.
Aber wenn ich Lisa Rosa höre, lerne ich, wie man nicht für eine Sache werben sollte, nämlich an den Bedürfnissen seiner Zielgruppe vorbei (nun ist LisaRosas Zielgruppe eine andere als meine, das ist klar, ihre Zielgruppe ist nicht der Lehrer) Es liegt in der Natur der Sache, dass man, wenn man sich intensiv mit einem Thema beschäftigt, die Bodenhaftung zu verlieren droht. Ich kenne das auch von mir. Und wenn Lisa Rosa das Internet als Leitmedium bezeichnet, in dem heute die relevante Kommunikation stattfindet, ist das m.E. ein Beispiel für verzerrte Wahrnehmung. Mir fällt beispielsweise auf, wie klein das deutschsprachige Internet im Bildungsbereich ist - gemessen an den gigantischen Nutzerzahlen ist es erstaunlich, wie dörflich dieser Bildungsraum ist: man trifft immer die gleichen Lehrkörper an den einschlägigen Plätzen. Es ist (noch?) überschaubar.
Ich lerne durch Lisa Rosa auch, meine eigenen Positionen zu hinterfragen. Es erzeugt Widerspruch und erhöht die Skepsis gegenüber der Web2.0 Euphorie gewaltig. Warum? Weil hier absolut formuliert wird, dass Bildung in Zukunft zwingend an diese Technologie gebunden sein wird. Aso: Lernen mit Netz = gut und ohne Netz = schlecht. Oder zumindst ohne Netz = immer schlecht. Das halte ich, im besten Neudeutsch formuliert, für Bullshit.
In der Diskussion wird unter anderem zu Recht an einer Stelle festgestellt, dass (technische) Entwicklungen zuletzt in der Schule ankommen. Es ist also durchaus nicht ausgeschlossen, dass die Nutzung von Web3.0 in der Schule ankommt, wenn scho klar ist, dass sich hier die größte Sackgasse für Bildung aufgetan hat.

Übrigens auch sehr feine Web2.0-Poesie in dieser Gesprächsrunde: Nachzertifizierung - Dörte Giebel überlegt, wie man das zusätzliche Lernen der Schüler in den Griff bekommt. (etwa ab 01:12, wenns jemanden interessiert)
Mehrfach taucht auch der Gedanke auf, dass Schule Schule Angst davor hat, nicht mehr kontrollieren zu können, was die Schüler lernen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man überhaupt auf so einen Gedanken kommt, verstehe ihn nicht, hat nichts mit meiner schulischen Erfahrungswelt zu tun.
Auch der Gedanke des iPhones als Sprengstoff im Klassenzimmer - tschuldigung wenn ich jetzt ein wenig dem Gedankensprunge fröne, aber sollen ja heute nur Randnotizen sein.
Also Sprengsatz iPhone. Verstehe ich nicht. Mal davon abgesehen, dass es das Letzte ist, auf einem derart unergonomischen Gerät längere Zeit arbeiten zu müssen - wo ist da die Sprengkraft? Es wird im übrigen in der Gesprächsrunde auch nicht weiter ausgeführt.
Auch schön - die "digitale Ungleichheit"(etwa 01:00) - was füher die "Wissenskluft" war.
Wenn ich das höre, vermute ich eher, dass die wahre Kluft in einiger Zeit zwischen den "digitalen Deppen" und "Holz-Lesern" bestehen wird.
Denn was mir auch schon lange aufstößt - es wird so getan, als sei der Zugang zu Wissen vor dem Internet geradezu unmöglich gewesen.

Nur son Gedanke am Schluss: Medienkompetenz könnte vielleicht auch sehr bald heißen, dem Ausschließlichkeitsanspruch der Maustätigkeit etwas entgegen zu setzen, im Sinne von Medienvielfalt. Denn wenn man Schüler heutzutage darauf hinweist, dass die Benutzung einer Bibliothek auch ein Mittel der Informationsbeschaffung sein könnte, wird man schon schräg angeschaut (und ich rede jetzt von der gut ausgestatteten Schulbibliothek, die man in der Pause aufsuchen kann). Und müssen Schüler, die schon stundenlang WoW zocken noch in der Schule oder bei Hausaufgaben vor der Kiste hocken? Die Medienpädagogen wollen die Kinder an die Kiste haben, die Kinderpsychologen wissen nicht, wie sie selbige wieder davon weg bekommen.

Ich danke @LisaRosa (und entschuldige mich, dass sie dafür herhalten muss, aber sie vertritt eben eine bestimmte Position, aber natürlich nicht nur sie alleine. Für mich ist Lisa Rosa sozusagen das iPhone, eine Metapher eben) also ich danke Lisa Rosa dafür, dass Sie bei mir für "Erdung" sorgt, dafür sorgt, einen kritischen Blick auf das Internet in der Bildung zu werfen.
Ich danke Ciffi, der ebenso zu Widerspruch provoziert. Ich möchte nicht seine Schulreform, aber wie er eine bessere Schule. In der Reibung wird vieles klarer.
Gute Nacht.

Montag, 1. Februar 2010

Lernwächter

Der Hauptteil ist noch nicht gelungen. Hier gibst du nicht nur unwesentliche, sondern auch falsche Inhalte wieder. Es wird deutlich, dass du die Zusammenhänge des Vorfalles nicht erkennst und auch nicht folgerichtig darstellen kannst. Auch glückt s dir nicht, die Zusammenhänge durch Adverbialsätze oder Adverbien in eine logische Reihenfolge zu bringen. Der Schluss muss ebenso Verbesssert werden (...) Achte auch auf die äußere Form der Arbeit." (Lernwächter)


Für Christian Füller ist dies ein Beispiel für „übellaunige, zerstörerische und beschämende Korrekturen.“

Der betreffende Ausschnitt, der beispielhaft für die ablehnende Haltung eines Lehrers stehen soll, sagt allerdings nichts derartiges aus und passt daher nicht zu den angeführten Attributen. Denn wie diese Randbemerkungen (zwischenmenschlich) zu verstehen sind, erschließt sich eben erst aus der gesamten Unterrichtssituation. Die fehlt. Und es könnte zudem auch sein, dass die Schülerarbeit inhaltlich und formal eine Katastrophe darstellt, die Bemerkungen somit gar als verbale Streicheleinheiten zu interpretieren wären – der Leser kann sich zumindest kein eigenes Bild machen, so dass die Zitate eben nur der Propaganda dienen: Es wird deutlich, dass bestimmte Vorurteile die Wahrnehmung Füllers beeinflussen, so dass er überhaupt erst die Schlussfolgerung ziehen kann, dass es sich hierbei um eine „Du-gehörst-hier-nicht-her-Haltung“ handelt. Passt eben ins Weltbild. Nach gleichem Muster werden auch aus Martensteins Ausführungen zum Schulsystem Schlussfolgerungen gezogen , die eher den Tatbestand der Unterstellung erfüllen:

„Da steht: Ihr Hartz-IV-Empfänger, für die Bildung objektiv wertlos ist, mit euren Kindern wollen wir nix zu tun haben!“ (TAZ)
Wer mag, kann ja den Martenstein nachlesen und sehen, ob er zu ähnlich spannenden Schlussfolgerungen gelangt.

Was will Füllers Watchblog Lernwächter?

„Er soll Korrekturen öffentlich machen, er soll das Fehlverhalten an Schulen aufzeigen, die Auslese vor Förderung, die Beschämung vor Stärkung setzt.“

Ein Deutschlehrer würde hier wahrscheinlich erst einmal einen Grammatikfehler anstreichen (natürlich mit aufmunternden Worten, dass dies sogar ausgebildeten Journalisten schon einmal passiert sei und die Grammatikfehler sich ansonsten in Grenzen halten und seit der vorletzten Arbeit ja schon viele Fortschritte erkennbar sind). Aber C.F. muss seine Texte ja zum Glück nicht mehr von Deutschlehrern korrigieren lassen.

Das Anliegen der Lernwächter allerdings ist absolut richtig, denn, ja, – es gibt grobes Fehlverhalten von Lehrern auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Aber das Grundproblem des Vorhabens deutet sich m.E. mit dem misslungenen Startbeispiel schon an: In den wenigsten Fällen wird es für Nichtbeteiligte des kolportierten Vorgangs möglich sein, dass diese sich selbst ein Urteil bilden können. Die Leser sehen sich jeweils nur in ihren Vorurteilen bestätigt: Die Lehrer darin, dass sie ständig zu Unrecht kritisiert werden, die Eltern und Schüler darin, dass Lehrer selbsgerechte Despoten sind, die nach Nase benoten und nicht individuell auf Schüler eingehen.

Der Erkenntniswert geht damit gegen Null, da sich solche Beispiele schlecht verallgemeinern lassen. Denn selbst ein C.F. wird nicht behaupten wollen, dass Schule heute an sich eine Schülererniedrigungsanstalt ist, oder vielleicht doch?



Donnerstag, 7. Januar 2010

Gelesen: Der Junge im gestreiften Pyjama

Das Buch empfohlen bekommen. Zu Weihnachten der Tochter geschenkt. Selbst gelesen. Schwer enttäuscht.

Wer den Inhalt nicht kennt: hier

Der Roman krankt daran, dass wegen der Grundidee (Nichtwissen -> verfremdender Blickwinkel auf historische Ereignisse) die ganze Figur des achtjährigen Protagonisten "verbogen" wird. Man hat es mit einer Figur zu tun, die sprachlich und geistig recht wendig ist, aber auf alle direkt auf das Lager bezogenen Sachverhalte naiv reagiert wie ein Fünfjähriger.
In gewissem Sinne wird auch die Figur des Shmuel ebenso verbogen, da dieser in den Dialogen mit seinem "Freund" auch ständig um den heißen Brei herumreden muss, der Autor erlaubt's ihm nicht anders.
Die Dialoge erinnern daher auch an schlechte Filmdialoge, bei denen jeder Zuschauer merkt, dass die Figuren gerade „so reden müssen“, da beispielsweise bestimmte Hintergrundinfos notwendig sind – wer öfter Tatort schaut, weiß, was ich meine.
Für einen erwachsenen Leser ist diese Perspektive des Romans ehrlich gesagt schwer zu ertragen - nicht wegen des schrecklichen historischen Hintergrunds, sondern weil das bemühte partielle Verschweigen (Auschwitz, Führer, Jude) den Erzählfluss stört, es knirscht an allen Ecken.

Vor allem ist dies m.E. völlig unnötig: Die Ausgangssituation, die Geschehnisse aus Sicht des Sohnes des Lagerkommandanten zu erzählen ist gut und eröffnet viele Möglichkeiten - auch ohne dass man den Protagonisten und seinen Freund zur absurden Kommunikation verurteilt.
Dazu passt übrigens, dass der der Verlag im Klappentext keine Angaben zum Inhalt macht, um ... ja warum, einen Überraschungseffekt gibt es eben nicht, will sagen es stellen sich keine Erkenntnisse ein, wenn man bein Lesen noch nicht weiß, welche historische Situation hier dargestellt wird. Zudem erfasst der wissende Leser eben sehr schnell, auch ohne Klappentext und Feuilletonempfehlung, worum es geht - dem nichtwissenden wird es sich gar nicht erschließen.

Klar – dies ist kein Roman für Erwachsene, will er auch nicht sein, aber ein gutes Kinder- und Jugendbuch?
Die durchweg unglaubwürdige Figurenzeichnung in einem Roman, der ganz konkrete historische Ereignisse darstellt, finde ich auch für ein Jugendbuch absolut fehl am Platz.
Kinder bzw.Jugendliche, die keinerlei Hintergrundinformationen über den Holocaust haben, erfahren kaum etwas darüber. Gut – es werden u.U. Fragen aufgeworfen, die in Gesprächen mit Eltern und Freunden geklärt werden müssen. Ja, das ist auch etwas. Das Buch lässt sich daher unter diesem Gesichtspunkt auch ganz gut in der Schule missbrauchen.

Für mich daher erstaunlich die fast durchweg positive Resonanz.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Web 2.0-Poesie (3)

Sascha Lobo dichtet und Lisarosa rezitiert via Twitter:

"unglaubliche Renaissance der Schriftkultur, die durch das Netz bei der Jugend stattgefunden hat" Sascha Lobo http://is.gd/5gN1K
http://twitter.com/lisarosa/status/6494530834


Offensichtlich gibt es mehrere Jugenden. Ich würde Lisarosa zumindest gerne meine Klausuren zum Korrigieren senden. Ganz zu schweigen von schriftlichen Arbeiten der Schüler, die nicht den Zugang zur gymnasialen Oberstufe schaffen. Aber wahrscheinlich bin ich zu ungeduldig, weil das Netz in seiner ganzen positiven Wirksamkeit bei den Achtklässern noch nicht seine Wirkung entfalten konnten - und die 13er, bei denen war das Web2.0 ja noch nicht so richtig angesagt, als sie in der 8.Klasse waren. Bin wahrscheinlich nur zu ungeduldig. Asche auf mein Haupt. Aber Lobo sagt ja, dass es "stattgefunden hat" -- hm, ach ich hör lieber auf. Nicht so kleinlich sein, geht ja um eine große Sache .....

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Web2.0-Poesie (2)

Bei live.hackr findet sich ein lesenswerter Beitrag, der sich mit dem Unverständnis der Generation 50+ dem Internet gegenüber auseinandersetzt. Der Grundgedanke:

der grund dafür ist, dass ihnen das organ fehlt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.
Lisa Rosa hat dieser Text zum Weiterdenken angeregt.
In dem wunderbaren Text von live.hackr wird darüber hinaus noch deutlich, worin das Hauptmerkmal der Informationsgesellschaft/“Lernkultur“/Wissensgesellschaft liegen wird:

Die Menschen und sozialen Systeme werden alle haben müssen, was bis jetzt nur die internet residents haben, und was denen, „die es nicht raffen“, auf jeden Fall fehlt:

der grund dafür ist, dass ihnen das organ fehlt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.


Schöne Utopie. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Handelt es sich etwa um eine Forderung? Also: Um an der Informations-/Wissensgesellschaft teilhaben zu können ist es erforderlich über ein entsprechendes "Organ" zu verfügen. Das hieße ja, alle anderen sind "draußen" - was sie übrigens schon immer sind.

Oder handelt es sich um eine prognostizierte "Wirkung" des "Internets"? Also: Durch das Internet und seine Nutzung wird das entsprechende "Organ" besonders geschult, so dass Internetnutzer eben kompetentere, mündigere Zeitgenossen sind. Ich befürchte, Lisa Rosa hat das so gemeint. Denn weiter ist zu lesen:

Ein Organ zur Beurteilung. Man kann es wirklich ein neues Organ nennen, das als funktionelles System im Gehirn gebildet werden muss – offenbar durch die Tätigkeit der adäquaten Nutzung des Internets.

Es gibt hier natürlich das kleine, unscheinbare "adäquat". Was immer das auch heißen mag. Ich befürchte nur, dass es gerade bei der "adäquten" Nutzung hapern wird und sich die Mehrheit einen ***** darum scheren wird, ob sie das Netz "adäqut" nutzt. Denn schon Brechts Hoffnungen bezüglich einer "adäquaten" Rundfunknutzung haben sich als schöne Utopie herausgestellt.

Fast zeitgleich zu Lisa Rosas Beitrag ist mir der lesenswerte Text Ich klicke, also bin ich: der nebulose Freiheitsbegriff der Digital Natives per Twitter anempfohlen worden - ein schöner Kontrapunkt.